Nachlese zur Andernachtour

Samstag, 06.10.2018

Geysir Andernach

Es gibt sie wieder, diese goldenen Oktobertage mit farbigem Blattlaub, mildem Licht und Wohlfühltemperaturen. Wie sie meteorologisch entstehen, wissen wir. Welche Voraussetzungen vorliegen müssen, dass sie auch da sind, wenn man sie braucht, wissen wir allerdings nicht und müssen es dem Zufall überlassen. So konnte der bis zum letzten Platz mit 50 gut gelaunten Vereinsmitgliedern aus Roleber, Gielgen und Holzlar gefüllte Bus am Samstag den 06.10.2018 an so einem goldenen Oktobertag nach Andernach starten.

 Es waren leider mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden, sodass einige Mitglieder leider zu Hause bleiben mussten. Der Busfahrer „Alex“ wählte nach Absprache mit den Teilnehmern für Hin- und Rückfahrt die romantische Route am Rhein entlang über die B 9.  

Im historischen Städtchen Andernach verbrachten die Mitreisenden einen abwechslungsreichen Tag zwischen Altstadt, Rheinpromenade und Geysirmuseum. Nach dem sehr informativen und interessanten Besuch des Gesyirbesucherzentrums ging es mit einem Fahrgastschiff (ca. 15 Minuten Fahrzeit) zum Namedyer Werth, auf das sich der Geysir befindet. Pünktlich und gespenstisch erhob sich die Geysirfontäne aus den Tiefen der Erde und verpasste denen, die sich zu nahe ran wagten, einen leichten Guss.

Seit 2006 springt der Geysir wieder regelmäßig. Es handelt sich um den größten Kaltwassergeysir der Welt, der offiziell ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen wurde. Etwa alle zwei Stunden steigt eine beeindruckende Wasserfontäne bis zu 60 Meter hoch in den Himmel, angetrieben durch vulkanisches Kohlenstoffdioxid. Der Ausbruch dauert mehrere Minuten, bis der Geysir wieder in sich zusammenfällt.

Anschließend fuhren die Besucher mit dem Schiff zurück zum Anleger in Höhe des Geysirzentrums. Das man in Andernach gut essen und trinken kann, können die Teilnehmer der Ausflugsfahrt dem Ort attestieren. So kam man dann körperlich und geistig gut versorgt um 19.00 Uhr wieder in Holzlar an.
Nebenbei verstärkte sich durch diese Fahrt erneut die Erkenntnis, dass man in der kooperativen Zusammenarbeit mit beiden Bürgervereinen (Roleber-Gielgen und Holzlar) auf dem richtigen Weg ist.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Geysir Andernach
https://www.geysir-andernach.de/

Neue Bänke im Ennert

Neue Bank im Ennert

Zahlreiche Vereinsmitglieder hatten darüber geklagt, dass sie bei ihren Spaziergängen im Holzlarer Wald keine Sitzgelegenheiten mehr vorfanden.

Der Vereinsvorstand hatte daraufhin den zuständigen Förster Bernd Sommerhäuser um Abhilfe gebeten. Seit letzten Freitag stehen die neuen Bänke an den Waldwegen.

Herrn Sommerhäuser ein herzliches Dankeschön.

zwei weitere neue Bänke

Boule

Das Freizeitkugelspiel für jedermann

Die Boule-Bahn an der OGS Heideweg

Der BV Holzlar bietet seinen Mitgliedern das Boulespielen an. Die Boulespieler treffen sich jeweils am 1. Sonntag im Monat an der Boulebahn an der OGS / Turnhalle am Heideweg.

Boule ist ein spannendes Kugelspiel, welches aus Südfrankreich stammt. Die Kugeln bestehen aus Metall, haben einen Durchmesser von 71-80 mm und wiegen zw. 650 und 800 g. Die Zielkugeln (Schweinchen) sind aus Holz oder Kunstoff und haben einen Durchmesser von 25-35 mm.

Boule wird mit 2 Mannschaften gespielt, die aus jeweils 1, 2 oder 3 Spielern bestehen können. Bei den 1er oder 2er Teams hat jede(r) Spieler(in) jeweils 3 Kugeln, bei 3er Teams sind es jeweils 2 Kugeln.

Zu Beginn wird gelost, welche Mannschaft beginnt. Ein Spieler der beginnenden Mannschaft zieht einen Kreis von ca 35-50 cm Durchmesser. Er stellt sich in den Kreis und wirft die Zielkugel, genannt „Schweinchen“ auf eine Entfernung von 6-10 Metern. Das Schweinchen sollte ca. 1 Meter von Hindernissen entfernt liegen. Dann versucht der Spieler, seine erste Kugel möglichst nah am Schweinchen zu plazieren. Nun ist die andere Mannschaft an der Reihe, und zwar solange, bis sie eine Kugel näher an die Zielkugel (Schweinchen) gespielt hat oder bis alle Kugeln gespielt sind. Dann ist wieder die erste Mannschaft dran. Diese muss nun wiederum solange spielen, bis ihre Kugel näher am Ziel ist oder sie keine Kugeln mehr hat. Liegt die Kugel aber näher am Ziel, ist erneut das andere Team dran, bis es seinerseits wieder näher am Schweinchen liegt oder keine Kugeln mehr hat.
Wenn alle Kugeln gespielt sind, werden die Punkte gezählt. Die Mannschaft, deren Kugel dem Schweinchen am nächsten liegt, erhält einen Punkt. Ist die zweite Kugel auch besser plaziert als die beste Kugel der gegnerischen Mannschaft, bekommt sie zwei Punkte, bei 3 Kugeln, die näher liegen, sind es 3 Punkte und so weiter, ggf bis zu 6 Punkten.

Im nächsten Durchgang (Aufnahme) hat die Mannschaft Anwurfrecht, die die letzte Aufnahme gewonnen hat. Sie zeichnet den Kreis dort, wo das Schweinchen zuletzt lag, wirft es aus und spielt die erste Kugel.

Das Spiel ist gewonnen, wenn eine Mannschaft 13 Punkte hat. Im ungünstigsten Fall sind dazu 25 Aufnahmen nötig, beim Stand von 13:12. Damit eine Partie nicht ewig dauert, darf man sich für das Spielen einer Kugel maximal eine Minute Zeit nehmen.

Die Termine sind demVeranstaltungskalender des BV Holzlar zu entnehmen, insbesondere, wenn es zu Verschiebungen oder Ausfällen kommt.

Hier finden Sie einen Flyer mit einer bebilderten Kuzfassung der Spielregeln. Die Urheberrechte dieses Flyers liegen beim Deutschen Petanque Verband e.V. (DPV).

Die 12 Kugeln (6 pro Team) sind ausgespielt
Zählen der Punkte