E-Tankstelle in der Paul-Langen-Straße

Update vom 25.04.2021

Die E-Tankstelle wurde in der 16. KW aktiviert. Das Parken vor und hinter der Ladesäule ist ausnahmslos Elektroautos 3 Stunden mit Parkscheibe während des Ladevorgangs erlaubt.

Foto: E. Rensen

An den Tagen vor Ostern wurde durch die Stadtwerke Bonn auf dem Parkstreifen der Paul-Langen-Straße in Höhe Haus Nr. 44 (Ennert-Apotheke / Shop 44) eine E-Tankstelle (E-Ladesäule) errichtet. Durch den Aufbau der Ladesäule, die mittig der letzten Parkplätze steht, fallen 3 Parkplätze für Kunden und Anlieferer weg. Da die Parksituation in der Paul-Langen-Straße in Höhe der Ladenzeile sowieso schon sehr angespannt ist, ist die Situation für Kunden, die mal schnell Besorgungen in den nahe gelegenen Geschäften erledigen wollen, sehr ärgerlich. Gerade bei Kunden der Apotheke handelt es sich überwiegend um ältere und kranke Menschen, die auf kurze Wege angewiesen sind. Zudem werden mehrmals am Tag dringende Arzneimittel angeliefert.

Wenn potenzielle Kunden keinen Parkplatz in der Nähe finden, fahren sie weiter und machen ihre Einkäufe z.B. im Rewe-Center, dort gibt es ja bekanntlich außerhalb des eigentlichen Supermarktes liegend eine Apotheke, einen Bäcker und einen Zeitschriftenladen, so dass man sich im Markt nicht in eine Schlange an der Kasse anstellen muss.

Die Geschäftsleute und Anwohner wurden offensichtlich vorher nicht über die Maßnahmen der Stadtwerke informiert. In einem Gespräch vorher hätte man klären können, ob es nicht geeignetere Standplätze für die Ladesäule gibt, z.B. auf dem Busstreifen an der ehemaligen Haltestelle in Höhe der Sparkasse oder etwa die beiden nicht so stark frequentierten Parkplätze am Anfang Weihers Wiesen, vielleicht hätte man noch andere Ausweichmöglichkeiten gefunden.

Die Errichtung von E-Tankstellen zur Förderung der Infrastruktur für Elektroautos ist sinnvoll und förderungswürdig. Allerdings sollte man die Standorte nicht wahllos aussuchen, sondern wäre es wünschenswert, dass man Anwohner und Geschäftsleute mit einbezieht, um für alle geeignete und akzeptable Lösungen zu finden.

Vielleicht ist es ja möglich, die beiden Ladeplätze für Elektroautos während der Geschäftszeiten durch Zusatzbeschilderung für alle kurzparkenden Autos freizugeben. Das wäre sicherlich ein Kompromiss, zumal heutzutage die E-Mobility noch nicht so weit fortgeschritten ist. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte man durchaus über eine Änderung nachdenken.


Der Generalanzeiger berichtete in seiner Ausgabe vom 13.04.2021 ebenfalls über die Situation. Den Link zu dem Artikel finden Sie hier


Errichtung der E-Ladesäule / Foto E. Rensen

Die neue Ausgabe des Holzlarer Boten ist erschienen

Die neue Ausgabe des Holzlarer Boten ist rechtzeitig vor Ostern erschienen. Die Vereinszeitung des Bürgervereins Holzlar e.V. wird an die Mitglieder verteilt und liegt in einigen Holzlarer Geschäften zum Mitnehmen aus.

Falls Sie kein Exemplar erhalten haben oder als Nichtmitglied des BV Interesse an einer Ausgabe haben, oder aber auch, wenn Sie Themenvorschläge haben, wenden Sie sich bitte an den Vorstand:

0228 – 48 43 20 oder E-Mail: vorstand@bv-holzlar.de

Die letzte Ausgabe ist im Dezember 2020 erschienen. Seit 1987 gibt es den Holzlarer Boten. Er enthält aktuelle und ausführliche Informationen über das Vereinsleben und berichtet über interessante Details aus dem Holzlarer Leben. Themen u.a.: Holzlar stellt sich vor, historisches, aktuelles, ökologisches, Jugendarbeit, Rückblick.

Hier finden Sie den Link zur Digitalausgabe

Liebe Mitglieder, liebe Holzlarer Bürger!

Der Bürgerverein Holzlar sucht eine engagierte(n) Ennertspaziergängerin/Ennertspaziergänger, die (der) auf ihren (seinen) regelmäßigen Spazierwegen durch den Ennertwald ein Auge auf die Grillhütte am Hardtweiher hat. Beobachtungen wie Beschädigungen und Müllablagerungen wären an den Vorsitzenden des BV- Holzlar weiterzugeben. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0228/484320.

Grillhütte am Hardtweiher

Holzlarer See – Sachstand Februar 2021

Quelle und Text: Stadt Bonn, Amt 66 (Tiefbauamt) vom 04.02.2021

Foto © Ewald Rensen

Zur ökologischen Verbesserung des Holtorfer Baches und um eine Verbesserung der Hochwassersicherheit für die Ortslagen Holzlar und Beuel zu erreichen, wurden Planungen zum Umbau des Hochwasserrückhaltebeckens Holzlarer See erstellt. Anfang 2019 wurde das erarbeitete und unter großer Bürgerbeteiligung abgestimmte Gesamtkonzept genehmigt. Insbesondere die neu ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete der rechtsrheinischen Bonner Bäche zeigen den Handlungsbedarf im Bereich des Hochwasserschutzes deutlich auf.

Die Planung sieht vor, den Holtorfer Bach in Zukunft aus dem Dauerstau des Beckens herauszunehmen und um das Hochwasserrückhaltebecken herumzulegen. Dabei wird ein Bachlauf geschaffen, der möglichst viele Aspekte der ökologischen Gestaltung nach den Zielvorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie erfüllt. Bachwasser soll lediglich im Hochwasserfall, also ab einem Abfluss von 200 Litern pro Sekunde über ein neues Einlaufbauwerk in das Becken gelangen. Der See wurde für die Bauphase nach einer Abfischung und fachgerechten Umsiedlung von Teichmuscheln vollständig abgelassen und erhält nach der Bauphase insbesondere zum Schutz der Amphibien eine Restwasserfläche zurück. Diese wird durch die seitlichen Zuflüsse weiterhin ausreichend gespeist. Der geringere Dauerstau vergrößert zusammen mit einer Heraufsetzung der Einstauhöhe den Retentionsraum des Hochwasserrückhaltebeckens.

Zusätzlich erhält der Holzlarer See ein neues Durchlass- und Drosselbauwerk, über welches auch der Bach durch den Damm des Beckens geführt wird. Mit diesem Drosselbauwerk wird der Abfluss im Hochwasserfall geregelt. Es ermöglicht aber auch etwa Amphibien die Wanderung zum verbleibenden See.

Unterhalb des Durchlass- und Drosselbauwerks wird die bestehende verrohrte Grundablassleitung durch ein offenes, möglichst naturnahes Gerinne ersetzt. Die Ufer- und Sohlbefestigung des unteren, stark verbauten Bachbetts wurde bereits entfernt. Das Bachgerinne parallel zum Becken wurde Ende 2020 hergestellt, ebenso ist mit der Anlage eines neuen Unterhaltungswegs zwischen Gerinne und Becken im oberen Bauabschnitt begonnen worden. Sobald die Witterung Betonarbeiten zulässt, wird das Durchlass- und Drosselbauwerk errichtet, ebenso wie das Einlaufbauwerk und ein Rahmenprofil zur Kreuzung des Unterhaltungsweges. Unter Wahrung aller ökologischen Schutzzeiten ist mit einer Bauzeit bis in den Herbst 2021 zu rechnen.

Die Umgestaltung dient also sowohl den Anforderungen einer ökologischen, naturnahen Gestaltung als auch dem Hochwasserschutz. Denn das Gebiet rund um den Holzlarer See wird auch künftig wieder ein beliebtes Naherholungsgebiet sein und gleichzeitig wird ein Schutz für ein Hochwasser mit einer statistischen Wiederkehrzeit von 100 Jahren erreicht. Bei einer dann möglichen Anpassung des neuen gesetzlichen Überschwemmungsgebietes können die jetzt erlassenen Beschränkungen für die Grundstücke im Unterlauf wieder aufgehoben werden. Die Maßnahme wird zu 80% vom Land gefördert.

© Stadt Bonn
© Stadt Bonn
Foto © Ewald Rensen

„Kamelle trotz(t) Corona“

Kamelle op Distanz

Genau 111 (!) Pänz hatten sich beim Bürgerverein Holzlar zu dieser Kamelleaktion angemeldet. Sie haben ihre Fenster, Hauseingänge und Vorgärten em Holzlarer Veedel geschmückt und warteten kostümiert und jeck bei Sunnesching zusammen mit ihren Eltern auf die „Kamellekutsche“, ein Bollerwagen beladen mit Kamelle, Blömche, Maskottchen und zünftiger Kanevalsmusik. Das Funkemariechen Carina der Prinzengarde Vilich-Müldorf tanzte sogar bei eisigen Temperaturen einen tollen Gardetanz auf dem Parkplatz vor!

In einigen Straßen gab es „Veedelszoch“-Stimmung – hier standen einige Familien in ihren Einfahrten bei Musik und Getränke und streckten die Hände zum Himmel, als sie die kostümierten Frauen und Männer des BV mit der „Kamellekutsche“ erblickten.

Die jecke Stimmung sorgte für eine superjeile Zick bei allen Beteiligten!


Kamelle für Kindergärten und Schulen in Holzlar!

Aufkleber der Kamelletütchen

Unter dem Motto „Du bes nit alleen!“ und „Zusammen schaffen wir das!“, schnitt die katholische Grundschule Holzlar ein fantastisches Video für alle Schulkinder. Die Kinder durften zuvor alle ein kleines Kurzvideo in Verkleidung schicken und so waren sie Teil eines wunderschönen Karnevalvideos. Die Kindergärten bastelten für jedes Kind Orden und kamen teilweise persönlich vorbei, so dass die Kinder Ihre Erzieherinnen mal wieder live „auf Abstand“ sehen konnten. Der Bürgerverein Holzlar e.V. war begeistert und freute sich, den Brauchtum mit einem „Kamelletütchen“ für jedes Schulkind und Kindergartenkind unterstützen zu können. Über 600 Tütchen wurden gepackt und mit bunten Aufklebern beklebt! Denn eines steht doch fest: Was ist denn Karneval ohne Kamelle????

Der Bürgerverein wurde u.a. von der Ennert Apotheke und dem Edeka-Markt Höner aus Hangelar mit Spenden und einer großartigen Grafikerin Liliana Schwarze aus Mondorf unterstützt und dankt hierfür herzlich!

Der Bürgerverein Holzlar e.V. hat es sich u.a. zum Ziel gesetzt, Gemeinschaft erlebbar zu machen. Wir haben uns sehr gefreut, den Kindern eine Freude gemacht zu haben und im nächsten Jahr dürfen sich alle Holzlarer wieder unseren schönen Veedelszoch persönlich ansehen. Frei nach dem Motto: Da simmer widder dabei!!!! Mit Strüssche, Kamelle un Bützje!

3 x Holzlar ALAAF

Schaufenster berichtete in der Wochenendausgabe vom 19.02.2021 auf der Titelseite über diese Aktionen, hier geht es zur Webseite der Ausgabe, Überschrift „Jecke trotzen Corona“


Bildergalerie der Kamelle op Distanz

Sie finden den Beitrag auch auf unserort.de unter folgendem Link

Karnevalsaktionen für Kinder

Hier finden Sie den Flyer zum Download

Der Karneval muss in diesem Jahr leider aus bekannten Gründen ausfallen, davon ist auch der Holzlarer Veedelszoch betroffen. Der Bürgerverein Holzlar hat sich stattdessen für die Kinder eine „Kamelleaktion“ unter dem Motto „Kamelle trotz(t) Corona“ einfallen lassen.

Liebe Holzlarer Kinder, schmückt stattdessen eure Fenster und zieht wenn möglich euer Karnevalskostüm an. Mitglieder des Bürgervereins kommen dann am Karnevalssamstag ab 14.00 Uhr unter coronabedingten Auflagen vorbei und stellen euch Kamelle vor die Tür. Wer Lust hat, sich zu verkleiden kann uns im Kostüm vom Fenster bzw. der Haustür winken.

Um die Aktion besser planen zu können, ist eine Anmeldung per E-Mail unter info@bv-holzlar.de unbedingt erforderlich.

Auch das „Schaufenster Beuel“ berichtete in seiner Ausgabe vom 12./13. Februar über die Ankündigung dieser Aktion. Hier finden Sie den Beitrag


Das war Karneval 2020 in Holzlar

Hier finden Sie Impressionen vom Holzlarer Karneval 2020

Neue Brücke über den Mühlenbach

Neue Brücke (© Simone Himmel)

Im Januar dieses Jahres wurde endlich die marode Brücke über den Mühlenbach auf dem Verbindungsweg zwischen Finkenweg und dem Lidlmarkt bzw. Abzweigung Richtung Müldorfer Straße eneuert.

Vor ungefähr 2 Jahren hatte der Bürgerverein Holzlar e.V. in einem Bürgerantrag nach 24 GO auf den maroden und gefährlichen Zustand der Holzbrücke aufmerksam gemacht. Eine beliebte Spazierroute, aber viel wichtiger eine kurze Verbindung für viele ältere Menschen aus den Wohngebieten „An der Vogelweide, Finkenweg, Kautexstraße und Ennertstraße“ zum Nahversorger Lidlmarkt.

Die Stadt Bonn hatte zwischenzeitlich die im Zustand der fortgeschrittenen Fäulnis befindlichen seitlichen Brückengeländer durch Metallbaken abgestützt und die Brücke halbseitig gesperrt. Der Bahnübergang war bereits im Herbst 2020 erneuert worden.

Neue Brücke in Richtung Finkenweg (© Simone Himmel)