Renaturierung des Holzlarer Sees hat begonnen

Nach jahrelangen Diskussionen, runden Tischen und Bürgerinformationen wurde ein Kompromiss zur Renaturierung des Holzlarer Sees und Holtorfer Bachs gefunden. Das Tiefbauamt der Stadt Bonn hat am Holtorfer Bach und am Holzlarer See mit ersten Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und zur Beseitigung ökologischer Defizite begonnen. Bis Ende Februar 2020 sollen der Wasserspiegel des Sees abgesenkt und notwendige Baumfällungen ausgeführt werden. Fische werden dem See entnommen und umgesiedelt. Mit den eigentlichen Baumaßnahmen wird voraussichtlich nach der Laich- und Wanderzeit der Amphibien Ende Mai 2020 begonnen.

Der Holzlarer See wurde 1975 in einer ehemaligen Tongrube als Hochwasserrückhaltebecken mit Dauerstau (sichtbare Wasserfläche des Sees) errichtet. Die Wasserfläche des Sees betrug einmal 0,4 ha, sie wird um rund ein Drittel verkleinert. Der Naherholungswert soll erhalten bleiben. Derzeit ist der See leergelaufen, nur der Bach fließt noch hindurch (siehe auch Foto unten vom Oktober 2019).

Weiteres entnehmen Sie der Pressemitteilung der Stadt Bonn www.Bonn.de

In einem ersten Vorschlag sollte der Holzlarer See komplett verschwinden. Der Bürgerverein Holzlar kämpfte vehement dagegen. Im April 2013 und Februar 2014 veröffentlichte der BV Holzlar in den jeweiligen Ausgaben des Holzlarer Boten Artikel über den Erhalt des Holzlarer Sees bzw. über die Einrichtung eines runden Tisches zum Erhalt des Holzlarer Sees.

Die Artikel finden Sie hier: April 2013 und Februar 2014.

Auch in den örtlichen Medien Generalanzeiger vom 23.10.2019 und 16.02.2019 sowie Schaufenster Beuel in der 41. Kw wurde über die Renaturierung berichtet.

Der Holzlarer See im Februar 2019 © Ewald Rensen
Der See im Oktober 2019 © Ewald Rensen

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